Weitere Städte in Argentinien für dein Praktikum und Freiwilligendienst!

Argentinien ist das achtgrößte Land der Welt und es gibt viele Städte zu entdecken. Schau‘ dir unsere Beschreibung von sieben weiteren argentinischen Städten an und bereite dich auf einen spannenden Auslandsaufenthalt vor.

Paraná ist die Hauptstadt der Provinz Entre Ríos und liegt am östlichen Ufer des Paraná-Flusses. Die Stadt hat 250.000 Einwohner und ist ein wichtiger Hafen für den Umschlag von Getreide, Vieh, Fisch und Holz aus der Region. Als wichtigste Branche kann die Produktion von Zement, Möbeln und Keramik gelten.
Paraná ist durch einen Tunnel mit der Stadt Santa Fe auf der anderen Seite des Flusses verbunden. Das Stadtzentrum verbindet koloniale Kirchen, europäische Architektur (z.B. das Regierungsgebäude), Misch-Stile (z.B. die Kathedrale) und moderne Gebäude, wie die Hochhaustürme nahe des Parque Urquiza.
San Salvador de Jujuy ist im Norden Argentiniens gelegen, am Fuße der Anden und 1.238 Meter über dem Meeresspiegel.
Die Stadt ist Sitz der Provinzregierung Jujuy und das Kultur- und Finanzzentrum der Region. Entsprechend befinden sich viele Verwaltungsstellen der umliegenden Industrien inmitten der Stadt. Jujuy ist besonders für die Erdölförderung und Vorverarbeitung, sowie für seine Zuckerrohr- und Zuckerindustrie, Tabak, Stahl, Zitrusfrüchte, Obst und Gemüseproduktion bekannt.
Das Stadtzentrum hat eine koloniale Prägung, was man beispielsweise an der Kathedrale oder dem Rathaus sehen kann und die Region ist zudem berühmt für seine farbenfrohen andinen Karnevale, jedes Jahr ein internationaler Publikumsmagnet. Die Bevölkerung der Provinz hat eine deutlich indigenere Prägung als die in anderen Teilen Argentiniens, was sich z.B. in der starken Präsenz der Kulturen Quechua, Chiriguano und Aymara widerspiegelt.
Beliebte und nahe Touristenziele sind z.B. Tilcara (84 km), Humahuaca (126 km ), Salta (120 km) und der Calilegua National Park (111 km).
San Luis liegt am Fuße der Sierras Grandes, direkt an einem Fluss namens „Chorrillos“ auf einem trockenen Plateau der Pampa rund 730 m über dem Meeresspiegel. Die Stadt wurde im Jahre 1594 von Luis de Jufré de Loaysa gegründet, im Laufe der Zeit aber wieder aufgegeben. 1632 stellte Martín García Oñez de Loyola die Stadt wieder her. 1882 erhielt San Luis schließlich einen Anschluss an das nationale Eisenbahnsystem, das Argentinien mit Chile verband.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören unter anderem der Park der Nationen, die neoklassizistische Kathedrale, eine Reihe von Museen, darunter das Dora Ochoa De Masramón Museum, die koloniale Architektur der Stadt und eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten zu Ehren des argentinischen Unabhängigkeitskrieges.
San Luis gilt als sehr moderne Stadt: So ist z.B. im gesamten Stadtgebiet kostenloses Wi-fi verfügbar und auch das erste ökologische Verwaltungsgebäude Argentiniens befindet sich hier.
Für Naturbegeisterte gibt es viele Möglickeiten, z.B. Angeln im nahe gelegenen See Potrero de los Funes oder ein Ausflug in den Nationalpark „Sierra de las Quijadas“, welcher nur 122 Kilometer von der Stadt entfernt liegt. Das Klima in San Luis ist angenehm trocken, mit Durchschnittstemperaturen zwischen 3°C und 15°C (Juli) und zwischen 18°C und 31°C (Januar).
Neuquén ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz . Das Wort „Neuquén“ ist der Mapuche-Ausdruck für „schnell fließend“, und bezieht sich auf den Fluss „Limay“, welcher im Süden der Stadt entlang läuft.
Die Provinz ist aufgrund des Limay, der fruchtbaren Böden im Umland ein wichtiges landwirtschaftliches Zentrum und gehört geografisch zum Tal „Alto Valle“, in dem Äpfel, Birnen und andere Früchte angebaut werden.
Gleichzeitig ist die Stadt ein petrochemisches Zentrum, in dem das Erdöl der Region verarbeitet wird: Mit der Entdeckung der „Vaca Muerta“ Ölfelder (die drittgrößten Gas- und Ölreserven der Welt), hat die Stadt einen Boom in der Bau- und Immobilienindustrie erlebt. Es wird erwartet, dass die Stadt auch in den nächsten Jahren weiterhin ein starkes Wachstum verzeichnet, da sie als die einzige bedeutende Stadt der Region gilt, die eine angemessene Infrastruktur für Gas- und Ölunternehmen sowie deren Lieferanten bieten kann.
La Plata („Das Silber“) ist die Hauptstadt der argentinischen Provinz Buenos Aires und zählt knapp 900.000 Einwohner. Die Stadt wurde entworfen und errichtet, um als Landeshauptstadt für die Provinz Buenos Aires zu dienen, nachdem die heutige Hauptstadt Buenos Aires 1880 eigenständge Stadt-Provinz wurde. La Plata wurde 1882 offiziell von Gouverneur Dardo Rocha gegründet, der in seiner Stadtplanung auch eine Universität vorsah. Heute ist die „Universidad Nacional de La Plata“ eine der renommiertesten Universitäten in Argentinien und hat mehr als 75.000 immatrikulierte Studierende. Durch seine Architektur und Erholungsparks erinnert die Universitätsstadt La Plata stark an Argentiniens Hauptstadt. Allerdings hat La Plata im Vergleich zur „großen Schwester “ mehrere Vorteile zu bieten: Hierzu gehört, dass alles bequem zu Fuß zu erreichen ist und das pulsierende Nachtleben stark studentisch und interkulturell geprägt ist.
Rawson (ursprünglich Walisisch:“Trerawson“) ist die Hauptstadt der argentinischen Provinz Chubut (Patagonien) und wurde im Jahr 1865 als walisische Kolonie gegründet. Mit ca. 26.000 Einwohner ist Rawson außerdem die kleinste Provinzhauptstadt Argentiniens.
Die Stadt liegt etwa 1.360 Kilometer südlich von Buenos Aires und verfügt über einen Fischereihafen (Puerto Rawson) an der Atlantikküste. Die Landesverwaltung und der Hafen sind die wichtigsten wirtschaftlichen Aktivitäten in der Stadt.
Im Jahr 1957 erlangte Chubut den Status als Provinz und Rawson wurde Landeshauptstadt. Trotz dieser administrativen Funktion, ist die Stadt kleiner als andere Städte der Provinz wie z.B. Comodoro Rivadavia, Trelew, Puerto Madryn und Esquel. Das Klima in Rawson ist trocken, mit Temperaturen im Bereich von 0°C bis 15°C im Winter, 10°C bis 20°C im Frühjahr und Herbst sowie Spitzenwerten von bis zu 38°C im Sommer.
Seinen Anfang nahm Posadas, als Pater Roque González de Santa Cruz 1615 eine Stadt namens Anunciación gründete. Obwohl die Siedlung zehn Jahre später auf die andere Seite des Rio Paraná an den heutigen Standort von Encarnación, Paraguay verlegt wurde, konnte sich auch die erste Siedlung (heute Posadas) halten. Im Jahr 1867 wurde sie während des Paraguay-Krieges sogar zu einem wichtigen brasilianischen Militärstützpunkt. Nach dem Ende des Krieges, verzichtete Paraguay auf alle Forderungen in der Region, sodass die Stadt 1879 nach Antonio de Posadas, dem Obersten Direktor der argentinischen Konföderation umbenannt wurde.
Heute ist Posadas die Hauptstadt der argentinischen Provinz Misiones und befindet sich ca. 1.000 Kilometer nördlich von Buenos Aires am Ufer des Río Paraná. Mit Encarnación (Paraguay) ist Posadas durch eine Brücke über den Río Paraná verbunden. Die Stadt hat eine Fläche von 965 km ² und eine Bevölkerung von ca. 325.000 Einwohnern.
Als Provinzhauptstadt ist Posadas das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Misones‘. Lebensmittel, Möbel- und Textilproduktion, Tabak und Bau sind neben dem Handel seine wichtigsten Industrien. Der Hafen von Parana war einst von großer wirtschaftlicher Bedeutung, wird heute allerdings überwiegend für Pasagierschiffe und Sportboote benutzt.

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