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Laura, 23 Jahre: Praktikum als Krankenpflegerin in Argentinien

Praktikum in einem Krankenhaus: Jill

Ich bin Laura, 23 Jahre alt und komme aus der Nähe von Bielefeld. Ich bin Gesundheits- und Krankenpflegerin und mache über NICE das Praktikum hier in Argentinien, weil es mich interessiert wie die Arbeit im Krankenhaus auf einem anderen Kontinent ist.

Was sind deine Aufgaben hier im Krankenhaus in Argentinien?

Morgens helfe ich den Krankenschwestern beim Waschen der Patienten und danach trinken wir meist ein bisschen Mate. Dann gehe ich mit einer Ärztin mit, die mir immer sehr viel zeigt und bei der ich auch selber viel machen darf. Anschließend helfe ich auf der Intensivstation, wenn noch etwas gebraucht wird. Daraufhin schaue ich oft noch bei der Besucherzeit zu, wenn die Angehörigen von den Patienten kommen.

Wie sind deine Kollegen?

Meine Kollegen sind sehr nett. Sie versuchen mir viel zu erklären und sprechen mich auch immer an. Es ist auch gar nicht schlimm, wenn ich irgendetwas nicht verstehe. In dem Fall zeigen und erklären mir die Krankenschwestern es einfach nochmal.

Was sind die Unterschiede zwischen der argentinischen und deutschen Arbeitsweise bzw. zwischen argentinischen und deutschen Krankenhäusern?

Hier gibt es immer sehr viel Arbeit und, wie in Deutschland, haben sie hier auch zu wenige Krankenschwestern. Jedoch geht man das hier in Argentinien viel ruhiger an. Man setzt sich zum Beispiel hin und macht dann einfach erst einmal Pause. In Deutschland hingegen würde man die Pause dann einfach ausfallen lassen. Außerdem sind natürlich auch so hygienische Sachen sehr anders. Zum Beispiel falten die Krankenschwestern die Kompressen selber, was in Deutschland niemand machen würde. Mir ist auch aufgefallen, dass man hier sehr herzlich zu den Patienten ist. Man berührt sie beispielsweise sehr oft. In Deutschland, in den Altenheimen gibt es das auch, aber eher selten im Krankenhaus.

Wie bist du darauf gekommen mit NICE ins Ausland zu gehen?

Mein Freund studiert in Córdoba, weshalb ich in genau diese Stadt wollte. Dementsprechend habe ich einfach „Freiwilligenabeit in Córdoba“ gegoogelt und dann wurde mir NICE vorgeschlagen. Daraufhin habe ich eine Mail mit vielen Fragen abgeschickt und bekam schnell eine Antwort auf alles. Das gab mir ein gutes Gefühl.