Helge, 24 Jahre, Auslandspraktikum: Kulturmanagement2018-08-07T08:36:55+00:00

Project Description

Helge, 24 Jahre, 8 Wochen Auslandspraktikum: Kulturmanagement

Zum Ende seines Studiums im Bereich „Kulturwissenschaften“ kam Helge für ein Praxissemster nach Córdoba. Ihm war es wichtig, die unterschiedlichen Arbeitsstrukturen kennenzulernen und diese mit seinem Heimatland Deutschland vergleichen zu können. Warum empfielt Helge Argentinien als perfekten Ort für ein Auslandspraktikum im Kulturmanagement?

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Ich bin im November, dem argentinischen Frühsommer, nach Córdoba gekommen. Nicht nur der Wechsel vom norddeutschen Regenwetter in die Sonne war enorm und schön zugleich. Auch die Freundlichkeit, das Interesse und die Aufgeschlossenheit der Cordobeser sowie ihre integrative Kommunikationsform machten mir den soeben vollzogenen Sprung über den Atlantik richtig bewusst.

In den ersten Tagen habe ich neben der Stadterkundung und dem Kennenlernen meiner WG-Mitbewohnerinnen, mit denen ich mich sehr gut verstand, meinen dreiwöchigen Intensivsprachkurs begonnen. Die über die Maßen nette und kompetente Sprachlehrerin kann einem das argentinische Spanisch sehr gut vermitteln – mir gefiel und brachte der Unterricht so viel, dass ich ihn auch während meines Praktikums noch weitergeführt habe und auch nach dessen Beendigung noch weiter Unterricht nahm (ich blieb zwecks Auslandssemester ein Jahr in Córdoba).

P1010442Mit der Sprache kann man sich meines Erachtens sehr gut arrangieren, sofern man ein bisschen büffelt und vor allem die Hemmschwelle überwindet, den Mund aufzumachen und dabei eben auch mal Fehler zu machen.

Mein achtwöchiges Auslandspraktikum habe ich im Bereich Kulturmanagement gemacht – in einer Arbeitsgruppe, die aus Mitgliedern einer der privaten cordobesischen Unis und Mitarbeitern eines Kulturzentrums besteht. Diese Arbeitsgruppe evaluiert das kulturelle Leben in Córdoba und hat in der Zeit meines Praktikums einen Diplomado (eine Art Fortbildungskurs) im Bereich  Kulturmanagement vorbereitet. Meine Hauptaufgabe bestand darin, die Daten von Kulturbehörden, -trägern sowie Veranstaltern telefonisch zu evaluieren, diesen unsere Arbeit vorzustellen und sie zum Diplomado einzuladen. Man kann das als eine Art Netzwerkpflege beschreiben. Das Inhaltliche war dabei weniger Herausforderung als das Sprachliche: Das viele Telefonieren war eine sehr gute Sprachübung, hat außerdem Ängste, sich im Spanischen zu blamieren, weitgehend eliminiert. Insgesamt hat es auf jeden Fall – auch aufgrund der sehr netten und jungen Mitarbeiter – viel Spaß gemacht.

P1010455_listoDie Arbeit und das Angebot von NICE kann ich nur äußerst positiv bewerten und ausdrücklich loben: Der Kontakt ist sehr nett, die Preise fair, das Angebot sehr gut: Man hat – egal ob es die Unterkunft, die Sprachschule oder die Praktikumsstelle betrifft – das Gefühl, dass die NICE-Mitarbeiter einem nicht irgendetwas suchen, sondern dass Qualität höchste Priorität genießt.

Ich kann generell nur jedem, der noch überlegt, raten, einen längeren Auslandsaufenthalt zu realisieren. Dieser kann einem persönlich viele neue Impulse geben.

Speziell kann ich zu einem Aufenthalt in Argentinien und – noch konkreter – zu einem in Córdoba raten: die Stadt und ihre Bewohner sind äußerst erfrischend, das kulturelle Angebot weitgefächert. Die Sierras, die eine Stunde vor den Toren der Stadt liegen, laden dazu ein, sich für einen Tag in die Natur zurückzuziehen. Tolle und vielfältige Reiseziele im Land gibt es zuhauf.

Ich bin sehr froh, dass ich mich für ein Auslandspraktikum und ein Auslandssemester in Córdoba entschieden habe und bin mir ziemlich sicher, dass es nicht mein letzter Südamerikaaufenthalt bleiben wird.